Warum sollten Sie an der Vorstellung des 11. Berichts von Lung Cancer Europe in Kopenhagen teilnehmen?
Lung Cancer Europe wird seinen 11. Bericht über psychische Gesundheit bei Lungenkrebs am Donnerstag, dem 26. März, im Rahmen der ELCC 2026 in Kopenhagen offiziell vorstellen.
Dies ist eine Gelegenheit, zu erfahren, was Menschen, die von Lungenkrebs betroffen sind, über die emotionalen Auswirkungen der Diagnose, der Behandlung und des Alltags berichten, und darüber nachzudenken, was sich noch ändern muss.
Der Bericht basiert auf 2.200 Antworten aus 31 Ländern und ist die bislang größte weltweite Umfrage zum Thema psychische Gesundheit bei Lungenkrebs. Er bündelt Erfahrungen aus ganz Europa und zeigt auf, wie die Betroffenen mit ihrer Situation zurechtkommen, wo es an Unterstützung mangelt und wo die Angebote den Bedarf noch nicht decken.
Die Ergebnisse machen deutlich, dass psychische Gesundheit untrennbar mit der Krebsbehandlung verbunden ist. Ängste, Unsicherheit, Isolation und emotionale Belastungen können die Art und Weise beeinflussen, wie Menschen die Behandlung, die Entscheidungsfindung und den Alltag erleben. Dennoch ist die Unterstützung nach wie vor ungleich verteilt und allzu oft schwer zugänglich.
Bei der Auftaktveranstaltung werden diese Erkenntnisse sowohl anhand von Erfahrungsberichten als auch anhand von Expertenmeinungen anschaulich dargestellt.
Emma Britton wird aus der Perspektive einer Person sprechen, bei der vor einem Jahr Lungenkrebs im Stadium 4 diagnostiziert wurde. Als Zeremonienmeisterin und Radiomoderatorin verfügt Emma über die seltene Fähigkeit, schwierige Gefühle auf ehrliche, zugängliche und äußerst nachvollziehbare Weise in Worte zu fassen. Ihr Beitrag wird dazu beitragen, die Diskussion in der Realität dessen zu verankern, was es heute bedeutet, mit Lungenkrebs zu leben.
An der Veranstaltung wird auch Valeria Sebri teilnehmen, eine Psychologin und Psychotherapeutin mit einem Hintergrund in Psychoonkologie. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf den emotionalen Aspekten der Krebsbehandlung, der Entscheidungsfindung, den Bedürfnissen der pflegenden Angehörigen und der Kommunikation mit dem medizinischen Team. Sie bringt sowohl klinische als auch wissenschaftliche Erfahrung in die Diskussion ein und hat ein starkes Interesse an personalisierteren und integrierten Versorgungsmodellen.
Gemeinsam werden diese Perspektiven dazu beitragen, die Diskussion über die bloßen Daten hinauszuführen. Sie werden verdeutlichen, was die Ergebnisse im Alltag bedeuten – für Menschen, die mit Lungenkrebs leben, für Pflegekräfte und für diejenigen, die sich für eine Verbesserung der Versorgung und Betreuung einsetzen.
Die Veranstaltung findet vor Ort in Kopenhagen statt:
Donnerstag, 26. März
18:15–19:30
Crowne Plaza, Kopenhagen
Die Veranstaltung findet im Rahmen der ELCC 2026 statt und bietet die Gelegenheit, die Ergebnisse aus erster Hand zu erfahren und an der Diskussion darüber teilzunehmen, wie eine bessere psychologische Betreuung bei Lungenkrebs aussehen sollte.