Lung Cancer Europe spricht auf der ELF-Veranstaltung zum Thema digitale Gesundheit über Vertrauen und die Integration von KI
Anna Keuchenius, Leiterin des Bereichs KI und Community Insights bei Lung Cancer Europe, sprach bei einer Veranstaltung der European Lung Foundation über Vertrauen und Integration in der KI-gestützten Lungenkrebsversorgung.
Lung Cancer Europe spricht auf der ELF-Veranstaltung zum Thema digitale Gesundheit über Vertrauen und die Integration von KI
Lung Cancer Europe wird an einer von der European Lung Foundation veranstalteten Online-Veranstaltung teilnehmen, bei der untersucht wird, wie digitale Gesundheitsinstrumente und künstliche Intelligenz in die Lungenheilkunde integriert werden.
Die Konferenz mit dem Titel „Entwicklung menschenzentrierter digitaler und KI-gestützter Lösungen für die Atemwegsversorgung“ findet am 5. März von 13:00 bis 16:00 Uhr MEZ online statt. Sie bringt Menschen mit Lungenkrebs, Vertreter der Öffentlichkeit, Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen und Forscher aus ganz Europa zusammen , um zu erörtern, wie digitale Technologien die Diagnose, Überwachung und Behandlung von Atemwegserkrankungen und Krebs verändern.
Anna Keuchenius, Leiterin des Bereichs KI und Community Insights bei Lung Cancer Europe, wird uns bei der Veranstaltung vertreten. In ihrem Beitrag wird sie sich auf die Themen Vertrauen und Integration konzentrieren – damit KI-Tools in der klinischen Versorgung nahtlos zusammenarbeiten und für Menschen, die von Lungenkrebs betroffen sind, verständlich und nützlich bleiben.
KI-gestützte Tools beginnen bereits, Bereiche wie Diagnostik, Entscheidungshilfe bei der Behandlung, Datenanalyse und Fernüberwachung in der Lungenkrebsversorgung zu beeinflussen. Diese Technologien bieten zwar erhebliche Möglichkeiten zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse und zur Individualisierung der Versorgung, doch hängt ihre erfolgreiche Umsetzung von Vertrauen, Transparenz und einer sinnvollen Einbindung der Patienten ab.
Für Menschen, die von Lungenkrebs betroffen sind, stehen Fragen im Mittelpunkt der Diskussion , wie Gesundheitsdaten genutzt werden, wie KI-Systeme in klinische Behandlungswege integriert sind und zusammenwirken und ob diese Innovationen den Zugang zu einer optimierten Versorgung in ganz Europa verbessern.
Ebenso wichtig ist, dass digitale Gesundheitsinstrumente die Menschen nicht mit einer wachsenden Vielzahl einzelner Apps, Plattformen und KI-Tools überfordern, die weder untereinander noch mit der klinischen Versorgung vernetzt sind. Integration ist unerlässlich, damit die Technologie die Patienten unterstützt, anstatt die Komplexität noch weiter zu erhöhen.
Lung Cancer Europe vertritt nationale Mitgliedsorganisationen in ganz Europa und setzt sich dafür ein, dass die Erfahrungen der Betroffenen in Forschung, Politik und Innovation einfließen. Angesichts der kontinuierlichen Weiterentwicklung digitaler Gesundheitsinstrumente ist die Einbeziehung der Patientenperspektiven unerlässlich, um Systeme zu entwickeln, die gerecht, verständlich und vertrauenswürdig sind.
Im Rahmen der Veranstaltung werden zudem Beispiele für digitale und KI-gestützte Innovationen bei Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD vorgestellt, wobei die Krebsbehandlung als ein Bereich präsentiert wird, in dem diese Technologien rasante Fortschritte machen.
Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos und steht allen Interessierten offen. Die European Lung Foundation erhebt keine Gebühren für ihre Veranstaltungen oder Informationsmaterialien; freiwillige Spenden zur Unterstützung der Patientenaufklärung sind jedoch willkommen.