Bericht über kleinzelligen Lungenkrebs parallel zum 11. Bericht von „Lung Cancer Europe“ zur psychischen Gesundheit veröffentlicht

Bericht von „Lung Cancer Europe“ zum Thema psychische Gesundheit bei kleinzelligem Lungenkrebs, basierend auf den Antworten von Betroffenen aus ganz Europa

Lung Cancer Europe wird parallel zu seinem 11. Bericht über psychische Gesundheit bei Lungenkrebs einen eigenen Bericht zum kleinzelligen Lungenkrebs veröffentlichen. Die Vorstellung findet heute Abend, am 26. März 2026, in Kopenhagen im Rahmen der ELCC 2026 statt.

Der neue Bericht befasst sich speziell mit den psychischen Erfahrungen von Menschen, die an kleinzelligem Lungenkrebs erkrankt sind. Er ergänzt den umfassenderen 11. Bericht und bietet einen detaillierteren Einblick in die Situation einer Gruppe, deren Erfahrungen in Forschung und Diskussion oft zu kurz kommen.

Der Bericht basiert auf den Antworten von 140 Menschen, die von kleinzelligem Lungenkrebs betroffen sind, und stammt aus einer umfassenderen Umfrage unter 2.204 Personen in 31 Ländern der Europäischen Region der WHO. Er befasst sich mit den psychologischen Auswirkungen von Lungenkrebs und dem Unterstützungsbedarf von Menschen, die in Europa von kleinzelligem Lungenkrebs betroffen sind.

Die Ergebnisse zeigen eine hohe emotionale Belastung. 66,2 % der Befragten gaben an, dass sich Lungenkrebs negativ auf ihre psychische Gesundheit auswirke. Zu den am häufigsten genannten emotionalen Schwierigkeiten zählten die Angst, dass die Behandlung möglicherweise nicht anschlägt oder dass der Krebs fortschreitet, Traurigkeit über die Auswirkungen auf die Angehörigen, Todesangst sowie die Angst vor Nebenwirkungen oder Komplikationen.

Der Bericht hebt zudem Lücken in der Betreuung hervor. 59 % der Befragten, die von kleinzelligem Lungenkrebs betroffen sind, gaben an, dass ihnen keinerlei psychologische Unterstützung angeboten worden sei, während 46 % angaben, emotionale Schwierigkeiten erlebt zu haben, diese jedoch ihrem Behandlungsteam nicht gemeldet zu haben. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass sich viele nicht gut gerüstet fühlten, um mit den emotionalen Auswirkungen von Lungenkrebs umzugehen.

Weitere Ergebnisse verdeutlichen die weitreichenden Auswirkungen psychischer Erkrankungen auf das tägliche Leben. Der Bericht zeigt erhebliche Auswirkungen auf das soziale Leben und den Lebensstil, das Familienleben sowie die Finanzen und die Arbeit auf und fordert zudem eine bessere Kommunikation mit medizinischen Fachkräften, mehr Informationen über Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten sowie einen verbesserten Zugang zu psychologischen Hilfsangeboten.

Der 11. Bericht und dieser Bericht zum kleinzelligen Lungenkrebs unterstreichen gemeinsam dieselbe Botschaft: Die psychologische Betreuung muss als zentraler Bestandteil der Lungenkrebsversorgung anerkannt werden und darf nicht als optionales Extra betrachtet werden. Der Bericht zum kleinzelligen Lungenkrebs ergänzt dieses Gesamtbild um wichtige Details und verdeutlicht, wo noch maßgeschneiderte Unterstützung benötigt wird.

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Lungenkrebs und psychische Gesundheit: Belege für einen Wandel aus dem 11. Bericht von „Lung Cancer Europe“

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