Lung Cancer Europe veröffentlicht den Jahresendbericht 2025
Lung Cancer Europe hat seinen Jahresabschlussbericht 2025 veröffentlicht, in dem die Arbeit des vergangenen Jahres in den Bereichen Aufklärung, Sensibilisierung, Politik, Forschung und Mitgliederengagement beleuchtet wird.
Der Bericht fasst die wichtigsten Aktivitäten des Jahres 2025 zusammen und zeigt, wie sich die Organisation weiterhin für eine bessere Versorgung von Lungenkrebspatienten, eine stärkere Interessenvertretung und mehr Unterstützung für von Lungenkrebs betroffene Menschen in ganz Europa eingesetzt hat.
Der Bericht nennt fünf Schwerpunkte für das Jahr 2025: Bildung und Kapazitätsaufbau, die „Get Checked“-Kampagne, den 10. „Lung Cancer Europe“-Bericht über Lungenkrebs und psychische Gesundheit, den „Access to Treatment Atlas“ sowie die Politikgestaltung. Er spiegelt zudem die allgemeine Situation wider, mit der von Lungenkrebs betroffene Menschen konfrontiert sind, einschließlich der anhaltenden Ungleichheiten bei der Früherkennung, dem Zugang zur Behandlung und den Behandlungsergebnissen in ganz Europa.
Zu den Höhepunkten zählten eine von Lung Cancer Europe im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung durchgeführte KI-Masterclass, zwei Online-Webinare sowie die Veröffentlichung einer öffentlichen Podcast-Folge, in der das FT3-Programm „From Testing to Targeted Treatment“ beleuchtet wurde. Darüber hinaus baute die Organisation ihre Arbeit im Mitgliederforum aus und führte Einzelgespräche mit Mitgliedern durch, um die nationalen Prioritäten besser zu verstehen und die zukünftige Zusammenarbeit zu gestalten.
Ein wichtiger Schwerpunkt des Jahres war der 10. „Lung Cancer Europe Report“, der sich mit Lungenkrebs und psychischer Gesundheit befasste. Auf der Grundlage der Antworten von 2.204 Teilnehmern aus 31 Ländern untersuchte der Bericht die psychologischen und emotionalen Auswirkungen von Lungenkrebs auf Betroffene und Pflegepersonen. Lung Cancer Europe erstellte außerdem mehrsprachige Zusammenfassungen, Infografiken und Inhalte für soziale Medien, um die Ergebnisse einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, und stellte den Bericht auf der ESMO vor mehr als 60 Teilnehmern vor.
Der Bericht blickt zudem auf die Kampagne „Get Checked! 2025 – Get Supported!“ zurück, deren Schwerpunkt auf der Zeit nach der Diagnose und dem Bedarf an praktischer, emotionaler und sozialer Unterstützung während des gesamten Behandlungsverlaufs bei Lungenkrebs lag. Dem Bericht zufolge erzielte die Kampagne rund 300.000 organische Impressionen auf den Social-Media-Kanälen von Lung Cancer Europe, während die Kampagnen-Website während des Kampagnenzeitraums 17.925 Seitenaufrufe verzeichnete.
Eine weitere wichtige Entwicklung im Jahr 2025 war die Veröffentlichung des ersten „Access to Treatment Atlas“, der die Verfügbarkeit von Behandlungen und deren Kostenerstattung in 30 europäischen Ländern abbildet. Der Bericht beschreibt das Jahr 2025 als Aufbauphase für diese Arbeit, in der der Atlas vorgestellt, im Rahmen einer hochrangigen Veranstaltung im Europäischen Parlament erörtert und als zentraler Bestandteil der politischen Agenda von Lung Cancer Europe für 2026 positioniert wurde.
Auf politischer Ebene skizziert der Bericht die Einrichtung eines neuen politischen Lenkungsausschusses sowie eine zunehmende Lobbyarbeit, darunter Aktivitäten im Bereich der Politik zu klinischen Studien, Stellungnahmen zu wichtigen internationalen politischen Entwicklungen und stärkere Partnerschaften mit einem breiteren Spektrum von Akteuren aus den Bereichen Krebsbekämpfung und Gesundheitswesen. Er stellt das Jahr 2025 als ein wegweisendes Jahr dar, das dazu beigetragen hat, die Grundlagen für eine gezieltere, evidenzbasierte politische Lobbyarbeit in der Zukunft zu schaffen.
Insgesamt vermittelt der Jahresabschlussbericht 2025 ein klares Bild von der Arbeit von Lung Cancer Europe im vergangenen Jahr und der Ausrichtung für 2026. Er vereint praktische Umsetzung, Interessenvertretung, Erfahrungsberichte und Politikgestaltung an einem Ort und unterstreicht die Notwendigkeit, das Thema Lungenkrebs europaweit weiterhin ganz oben auf der Agenda zu halten.