Lung Cancer Europe auf dem WCLC 2026 in Seoul

Lung Cancer Europe nimmt vom 12. bis 15. September an der IASLC-Weltkonferenz 2026 zum Thema Lungenkrebs in Seoul teil.

Wir stellen Arbeiten zu den Themen psychische Gesundheit und Lungenkrebs vor und leisten gleichzeitig einen Beitrag zu breiteren Diskussionen über Diagnose, Innovation, Zugang und Chancengleichheit.

Lungenkrebs und psychische Gesundheit in Europa

Präsidentin Debra Montague wird einen Vortrag zum Thema „Lungenkrebs und psychische Gesundheit: Eine europäische Perspektive“ halten.

Die Zusammenfassung stützt sich auf Erkenntnisse aus dem 10. „Lung Cancer Europe“-Bericht, an dem 2.204 an Lungenkrebs erkrankte Menschen aus 31 europäischen Ländern teilnahmen.

Die Untersuchung ergab erhebliche Lücken beim Zugang zu emotionaler und psychologischer Unterstützung. Sie zeigte zudem, dass die psychischen Auswirkungen von Lungenkrebs je nach Land, Lungenkrebsart und individuellen Umständen variieren.

Das Plakat fordert, dass die psychologische Betreuung zu einem festen Bestandteil der Lungenkrebsversorgung wird.

 

Kleinzelliger Lungenkrebs und psychische Gesundheit

Eine zweite Analyse befasst sich speziell mit den psychischen Erfahrungen von Menschen, die an kleinzelligem Lungenkrebs erkrankt sind.

Die Ergebnisse basieren auf den Antworten von 140 von SCLC betroffenen Personen im Rahmen der umfassenderen Umfrage: 76 Personen, bei denen SCLC diagnostiziert wurde, und 64 pflegende Angehörige.

Zwei Drittel gaben an, dass sich das kleinzellige Lungenkarzinom negativ auf ihre psychische Gesundheit ausgewirkt habe. Zu den am häufigsten genannten Schwierigkeiten zählten die Angst, dass die Behandlung möglicherweise nicht anschlagen könnte, sowie die Traurigkeit über die Auswirkungen auf ihre Angehörigen. Fast sechs von zehn Befragten gaben an, dass ihnen keine psychologische Unterstützung angeboten worden sei.

Die Ergebnisse zeigen, dass im Rahmen der gesamten SCLC-Versorgung psychologische Unterstützung und klare Informationen bereitgestellt werden müssen.

 

Umwandlung von Erkenntnissen aus Vorsorgeuntersuchungen in politische Maßnahmen

Debra Montague bei ihrem Vortrag im Rahmen des Workshops des Lung Cancer Policy Network während der WCLC 2026 in Seoul.

Debra Montague hält einen Vortrag beim Workshop des Lung Cancer Policy Network im Rahmen der WCLC 2026 in Seoul.

Präsidentin Debra Montague nahm an einem Workshop des „Lung Cancer Policy Network“ teil, bei dem es darum ging, Erkenntnisse aus der Lungenkrebsvorsorge in die Politik umzusetzen.

In der Sitzung ging es um die damit verbundenen praktischen Aspekte: die Ermittlung der richtigen Entscheidungsträger, die Formulierung einer klaren politischen Forderung und den Umgang mit Einwänden.

Die wissenschaftlichen Belege für die Lungenkrebsvorsorge sind überzeugend, doch der Zugang dazu ist in Europa nach wie vor ungleich verteilt. Auch die Befürworter benötigen die Kompetenzen und Instrumente, um diese Erkenntnisse in die Tat umzusetzen.

 

Verbesserung der Lungenkrebsdiagnostik

Vizepräsidentin Angeliki Souri stellte die gemeinsam mit dem Lung Cancer Policy Network erarbeiteten Ergebnisse vor.

Vizepräsidentin Angeliki Souri stellte die gemeinsam mit dem Lung Cancer Policy Network erarbeiteten Ergebnisse vor .

Die Zusammenfassung mit dem Titel „Innovation zur Optimierung der Lungenkrebsdiagnostik für mehr Chancengleichheit, besseren Zugang und bessere Behandlungsergebnisse“ befasst sich damit, wie neue Ansätze die Lungenkrebsdiagnostik verbessern könnten.

Innovationen können dazu beitragen, dass Menschen schneller eine genauere Diagnose erhalten, doch müssen sie auch gerecht zugänglich sein. In der Zusammenfassung wird erörtert, was erforderlich ist, um sicherzustellen, dass Fortschritte in der Diagnostik den Zugang verbessern und die Behandlungsergebnisse optimieren, anstatt bestehende Ungleichheiten zu verstärken.

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Neuer Rahmenplan für Chancengleichheit im Bereich der Lungengesundheit umfasst Lungenkrebs und COPD

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