Patientencharta 2026–2030

WICHTIGES DOKUMENT | FEBRUAR 2026

Lungenkrebs ist nach wie vor die häufigste krebsbedingte Todesursache in Europa, doch je nach Wohnort sind für die von Lungenkrebs Betroffenen nach wie vor erhebliche Unterschiede beim Zugang zu Vorsorgeuntersuchungen, Diagnose, Behandlung, Informationen und Unterstützung zu verzeichnen.

Die „Lung Cancer Europe Charter 2026–2030“ legt gemeinsame Erwartungen für die Versorgung von Lungenkrebspatienten in ganz Europa fest.

Sie umfasst elf zentrale Verpflichtungen, in denen beschrieben wird, was Menschen, die von Lungenkrebs betroffen sind, von den Gesundheitssystemen, politischen Akteuren und Entscheidungsträgern erwarten dürfen. Die Charta soll die Interessenvertretung unterstützen, politische Diskussionen lenken und dazu beitragen, Ungleichheiten in der Lungenkrebsversorgung abzubauen.

Wichtige Punkte

  • Die Charta enthält elf Verpflichtungen für eine bessere Diagnose, Versorgung, Aufklärung und Unterstützung bei Lungenkrebs.

  • Sie basiert auf praktischen Erfahrungen und stützt sich auf die Arbeit von Lung Cancer Europe mit Mitgliedsorganisationen, politischen Entscheidungsträgern, Forschern und Fachkräften im Gesundheitswesen.

  • Im Mittelpunkt steht eine gerechtere, patientenorientierte Lungenkrebsversorgung in ganz Europa.

  • Es ist als praktischer Anhaltspunkt für Interessenvertretung und politische Diskussionen konzipiert.

  • Die Charta ist rechtlich nicht bindend. Sie ist eine Erklärung gemeinsamer Erwartungen an die Gesundheitssysteme und Entscheidungsträger.

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Stärkung der patientenzentrierten Bewertung von Gesundheitstechnologien in Europa

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Aufruf zum Handeln 2025: Gemeinsam gegen Lungenkrebs