Stärkung der patientenzentrierten Bewertung von Gesundheitstechnologien in Europa

EIN POLITISCHES BRIEFING | MAI 2026

Die EU-Verordnung zur Bewertung von Gesundheitstechnologien hat die Art und Weise verändert, wie neue Arzneimittel und Therapien europaweit bewertet werden.

Menschen mit eigener Erfahrung spielen nun in bestimmten Phasen des Prozesses eine offizielle Rolle und helfen den Entscheidungsträgern dabei, zu verstehen, wie sich Behandlungen auf den Alltag auswirken und was die klinischen Erkenntnisse zeigen.

In diesem Policy Briefing wird erläutert, wie der EU-Prozess abläuft, wo von Lungenkrebs betroffene Menschen und Patientenorganisationen einen Beitrag leisten können und wie „Lung Cancer Europe“ eine stärkere Einbindung fördert.

Wichtige Punkte

  • Die EU-Verordnung über die Bewertung von Gesundheitstechnologien schafft ein gemeinsames europäisches Verfahren zur Bewertung der klinischen Evidenz für neue Arzneimittel und Gesundheitstechnologien.

  • Von Lungenkrebs betroffene Menschen können im Rahmen gemeinsamer klinischer Begutachtungen und gemeinsamer wissenschaftlicher Konsultationen ihre Erfahrungen einbringen.

  • Diese Informationen können Entscheidungsträgern helfen, die Auswirkungen einer Behandlung über die Ergebnisse klinischer Studien hinaus zu verstehen.

  • Lung Cancer Europe setzt sich dafür ein, den Prozess verständlicher zu gestalten und Vertreter von Lungenkrebspatienten bei ihrer Teilnahme zu unterstützen.

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Das EU-Biotechnologiegesetz: Ein Informationsblatt

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Charta für Lungenkrebspatienten 2026–2030